Optimale Öle für Salate

Was bei einem perfekten Sommer-Picknick nicht fehlen darf? Ein erfrischender Salat mit saisonalen Zutaten aus der Region!

 

Ob ein typischer Nudelsalat mit Tomaten, Wurst und Käse; ein fruchtiger Salat mit Mozzarella und Marillen oder eine trendige Salat-Bowl mit ausgefallenem Dressing – es gibt so viele Möglichkeiten für einen tollen Salat.

 

Oft wird bei der Zubereitung mehr Wert auf die Hauptzutaten gelegt und das Dressing außer Acht gelassen. Doch genau das macht einen guten Salat aus – eine fein abgestimmte Marinade mit hochwertigem Essig und Öl.

Tolle Tipps und Rezepte für Salatdressings findet ihr hier: www.esserwissen.at

In diesem Beitrag wollen wir uns das Thema Öl genauer ansehen. Denn hier gibt es nicht nur geschmacklich gute Sorten, sondern auch für die Gesundheit wertvolle Öle.

Das richtige Öl für den Salat

 

Man kann Öle durch ihre Hauptzutat, die Nährstoffe und auch durch die Herstellungsmethode unterscheiden.

Hauptzutat

Die Palette an Ölen ist riesig, weshalb man auch die Qual der Wahl hat. Von Aprikosenöl, Avocadoöl bis hin zu Traunbenkernöl gibt es zahlreiche Varianten. Bei der Auswahl sollte man öfter mal der Umwelt zuliebe entscheiden und eines von vielen regionalen Ölen probieren:

  • Rapsöl
  • Leinöl
  • Leindotteröl
  • Hanföl
  • Walnussöl
  • Sojaöl
  • Schwarzkümmelöl
  • Sonnenblumenöl
  • Weizenkeimöl
  • Kürbiskernöl
  • uvm.

Herstellungsmethode

In der kalten Küche kann man auf schonend und kalt gepresste Öle zurückgreifen. Die wurden – wie der Name schon sagt – kalt gepresst und sollten daher auch nicht stark erhitzt werden. Sie eignen sich daher optimal für Salate, kalte Vorspeisen oder auch zum Verfeinern von bereits gebratenem Fleisch, Fisch oder Gemüse.

Wie funktioniert eine Kaltpressung von Ölen? Öle können entweder mechanisch gepresst werden oder durch Extraktion mit anschließender Raffination. Die mechanische Pressung ist schonender und erhält viele Inhalts- und Geschmacksstoffe. „Native“ Öle werden aus einer nicht vorgewärmten Rohware ohne Wärmezufuhr gewonnen. Wird ein Öl als „kaltgepresst“ bezeichnet so wird besonders schonend gepresst, sodass sich dabei keine Wärme entwickelt. (Quelle: www.bzfe.de)

Werden die Öle so schonend gepresst bleiben viel mehr der wertvollen Vitamine und Fettsäuren sowie die sortentypische Farbe und der Geschmack erhalten.

 

Nährstoffe

Fettsäuren bestehen aus einem Molekül, an das unterschiedliche Fettsäuren gebunden sind. Zudem enthalten Öle auch noch freie Fettsäuren sowie die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K.

Je nach Fettsorte kann ein Fett einen höheren Anteil an gesättigten oder einfach / mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthalten. Die Zusammenstellung der Fettsäuren bestimmt die Eigenschaften und die Qualität der Fette.

 

Denn je mehr gesättigte Fettsäuren vorhanden sind, desto härter ist das Fett bei Zimmertemperatur (z.B. Schmalz, Butter, Kokosfett). Sind viele ungesättigte Fettsäuren vorhanden ist das Fett weicher / flüssig (Öle).

Öle mit vielen ungesättigten Fettsäuren werden außerdem schneller ranzig und können nicht so stark erhitzt werden.

 

Wirkung auf die Gesundheit:

 

Die gesättigten Fettsäuren sind für unseren Körper eher ungünstig, da sie den Cholesterinspiegel erhöhen können und somit einen maßgeblichen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen. Gesättigte Fettsäuren kommen in tierischen Fetten sowie in Palmfett vor.

 

Ungesättigte Fettsäuren hingegen haben eine positive Auswirkung auf unsere Gesundheit. Sie können z.B. den Blutzucker und das Herz-Kreislauf-System positiv beeinflussen. Der Körper kann übrigens viele Fettsäuren selbst aus Nahrungsbestandteilen herstellen. Es gibt aber auch Fettsäuren, die man mit der Nahrung zuführen muss, da sie der Körper nicht produzieren kann: die ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Sie müssen also in ausreichender Menge mit dem Essen aufgenommen werden. Neben fettreichem Fisch sind die wertvollen Fettsäuren auch in pflanzlichen Ölen enthalten.

 

Besonders gute Lieferanten dieser essentiellen Fettsäuren und perfekt für den Salat sind Walnussöl, Leinöl, Hanföl und kaltgepresstes Rapsöl!

Unseren heimischen Produzenten legen besonderen Wert auf hochwertige Rohware für ein qualitätsvolles Öl. Hier könnt ihr nach Öl-Produzenten in eurer Umgebung suchen.

Qualität aus Oberösterreich

Auf der Homepage des Genussland Oberösterreich könnt ihr nach Öl-Produzenten in eurer Umgebung suchen.

 

Ein Beispiel für oberösterreichische Qualitätsprodukte sind die Öle von pramoleum – ein Zusammenschluss von fünf Landwirten aus der Region Pramtal im Innviertel. Hier werden kaltgepresste, naturbelassene Öle und Kürbiskern-Spezialitäten produziert.

 

Die Produkte werden unter dem Anspruch der höchsten Qualität, absoluter Transparenz und nachhaltiger Bewirtschaftung von Grund und Boden hergestellt.

 

Eines der Öle ist das naturbelassene pramoleum Rapsöl. Es wird aus rein österreichischer, nachhaltig produzierter Rapssaat sorgfältig im Kaltpressverfahren auf einer Schneckenpresse erzeugt. Mit seinem intensiven, fruchtig und würzigen Geschmack, ist es wahrlich ein Multitalent in der Küche. Es eignet sich für Marinaden, Suppen, zum Braten, aber auch zum Backen. Durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und dem guten Verhältnis von Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren ist es ein besonders hochwertiges Lebensmittel.

 

Wenn ihr mehr zu den Produkten wissen wollt, schaut doch auf der Webseite vorbei: www.pramoleum.eu

 

Foto & Text pramoleum: © pramoleum Vertriebs GmbH